19. Kapitel: DAS BRAUNE SKAPULIER |
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Ein besonderes und von der Kirche sehr empfohlenes Hilfsmittel, um die Gnade einer guten Sterbestunde zu erlangen, ist das braune Skapulier vom Berge Karmel. Das Skapulier geht zurück auf den hl. Simon Stock, sechster General des Karmeliterordens. Am 16. Juli 1251 betete er in großer Bedrängnis zur Gottesmutter und bat sie um ein Zeichen ihres besonderen mütterlichen Schutzes. Daraufhin erschien ihm die allerseligste Jungfrau, von Lichtglanz umflossen, und reichte ihm das Skapulier mit den Worten: „Mein Sohn, empfange dieses Skapulier deines Ordens ... Wer in diesem Gnadenkleid sterben wird, wird vor dem ewigen Feuer bewahrt bleiben. Es ist ein Zeichen des Heiles, ein Schutzmittel in Gefahren, das Unterpfand eines besonderen Friedens und besonderen Schutzes.” Durch die Aufnahme in die Skapulierbruderschaft kann jeder in die geistliche Gemeinschaft der Karmelfamilie eintreten. Dazu muss man sich das Skapulier einmal von einem katholischen Priester mit dem im Rituale Romanum enthaltenen Segensgebet auflegen lassen und es fortan immer tragen.
Bei ihrer letzten Erscheinung in Fatima im Jahr 1917 hielt die
Muttergottes neben dem Rosenkranz auch das Skapulier in ihrer Hand. |
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