12. Kapitel: DAS ENDE DER WELT |
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Am Ende der Zeit wird die Welt in ihrer jetzigen Gestalt vergehen. Ihr Untergang wird nach den Worten der Hl. Schrift von großen Drangsalen begleitet sein: „Es werden Zeichen sein an Sonne, Mond und Sternen, und auf Erden wird Angst und Bestürzung sein unter den Völkern wegen des Tosens des Meeres und seiner Brandung. Die Menschen werden verschmachten vor Furcht und vor Erwartung dessen, was hereinbrechen wird über den Erdkreis, denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.” (Lk 21,25 f.) Jesus sagt für diese Zeit eine letzte große Prüfung voraus [vgl. KKK 675] und warnt vor falschen Propheten, die verführerisch auftreten und viele verwirren werden [vgl. Mt 24,11.24]. Das große Ereignis jenes Tages wird die glorreiche Wiederkunft Jesu Christi zum Weltgericht sein. Dazu werden dann die Toten auferstehen und die noch Lebenden entrückt „zur Begegnung mit dem Herrn” (1 Thess 4,17). Sein Zeichen wird am Himmel erscheinen, und man wird ihn kommen sehen „mit großer Macht und Herrlichkeit” (Mt 24,30). Damit aber die Gläubigen beim Gedanken an jenen Tag nicht verzagen, hat Jesus gesagt: „Wenn dies zu geschehen anfängt, dann richtet euch auf und erhebt eure Häupter, denn es naht eure Erlösung.” (Lk 21,28) |
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